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Über mich und meinen Karriere

Der Schatten und die Realität hinter den Erfolgen

Es gibt keine Karriere, die nur aus Triumphen besteht. Meine auch nicht.
Eishockey ist seit meinem fünften Lebensjahr ein Teil meines Lebens, und ich habe schon früh erfahren, dass dieser Weg nicht nur aus Erfolgen besteht – sondern auch aus Niederlagen.

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Mit 15 Jahren bin ich ganz allein nach Deutschland gegangen, um meine Entwicklung auf einem höheren Niveau fortzusetzen. Fünf Jahre habe ich in Düsseldorf verbracht – von der U16 bis zur U20 –, und dort habe ich zum ersten Mal wirklich verstanden, wie viel Arbeit nötig ist, um nicht nur mitzuhalten, sondern herauszustechen. Dort wurde mir klar, dass ich täglich zusätzliche Zeit und Training investieren muss, wenn ich nicht nur mitschwimmen, sondern ein herausragender Spieler werden will.

Am Ende der Saison 2012/2013 kam der erste richtige Dämpfer: Nach einem Jahr als Legionär dachte ich, ich sei der beste ungarische Spieler meines Jahrgangs – und trotzdem wurde ich im letzten Moment nicht in die U18-Nationalmannschaft nominiert, die ohne mich die Weltmeisterschaft gewann.

2016 war ich kurz davor, meinen DEL-Vertrag in den Händen zu halten, doch wegen meiner fehlenden deutschen Staatsbürgerschaft bekam ich ihn nicht. Stattdessen musste ich zurück nach Ungarn in die MOL Liga zum MAC wechseln. In diesen zwei Jahren habe ich gelernt, wie ein Profi-Team wirklich funktioniert, und durfte großartige Menschen wie Csaba Kovács, Gergő Nagy, Tamás Pozsgai, Balázs Somogyi, Gergely Majoross und Bence Svasznek kennenlernen und von ihnen lernen. Auf dem Papier klingt es perfekt – zuerst Silber, dann Gold in den ersten beiden Profijahren. Aber mental musste ich damit klarkommen, dass ich zwei Jahre lang nur in der vierten Reihe spielte, mit 4–6 Einsätzen pro Spiel. Das hat mir immer ein sehr zwiespältiges Gefühl gegeben.

2018 bekam ich endlich die deutsche Staatsbürgerschaft. Da ich in der deutschen Nachwuchsliga gegen viele Teams stark gespielt hatte, erinnerten sich einige noch gut an meinen Namen. So kam es, dass Regensburg mir die Chance gab und mich verpflichtete. Ein komplett professionelles Team, ein riesiges Stadion, 3.000–4.000 Zuschauer pro Spiel – verglichen mit den 200–400 in Ungarn – das hat mich total verzaubert. Nach einer langen Reise mit vier Jahren Entwicklung, einem Trainerwechsel, einer durch die Pandemie abgebrochenen Saison und einem 2. Platz haben wir es geschafft, die Liga zu gewinnen und in die DEL2 aufzusteigen.

Ich dachte, ab hier geht es nur noch nach oben. Doch dann kam die erste richtig harte Niederlage meiner Karriere: eine Schulterverletzung mitten in der Saison mit anschließender OP. Dadurch konnte ich mich nicht beweisen und bekam am Saisonende leider keinen neuen Vertrag. Stattdessen landete ich in einem schwachen Team mit schlechten Bedingungen. Ich fiel in ein mentales Loch, spielte schlecht und musste gleichzeitig Woche für Woche zusehen, wie mein altes Team ohne mich die DEL2-Meisterschaft gewann.

Diese Tiefpunkte, die sich damals so anfühlten, als gäbe es keinen Ausweg mehr und jeder Tag eine Qual war, haben mich letztendlich viel stärker gemacht. Ich habe verstanden, worauf ich wirklich meinen Fokus legen muss und was nötig ist, um wieder eine noch bessere Version von mir selbst zu werden.

Nach den Höhen und Tiefen der letzten 15 Jahre fühle ich mich heute auf fast alles vorbereitet, was die Zukunft bringt

Eliteprospects

Meine Erfolge

  • Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 2013–2014 der U18-Nationalmannschaft.

  • Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 2013–2014 der U20-Nationalmannschaft.

  • Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 2015–2016 der U20-Nationalmannschaft.

  • Silbermedaille der Mol Liga 2016–2017.

  • Goldmedaille der Mol Liga 2017–2018.

  • Silbermedaille in der Oberliga 2020–2021.

  • Goldmedaille in der Oberliga 2021–2022.

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